Erfahrungen ökologisch

Jedes Jahr entscheiden sich viele Freiwillige, Erfahrungen in ökologischen Arbeitsfeldern zu sammeln. Ihre Erlebnisse und Begegnungen sind so unterschiedlich wie die Einsatzstellen, in denen sie mitarbeiten. Für alle Freiwilligen ist das Engagement in den Programmen FÖJ oder ÖBFD Basis für wertvolle Bereicherungen ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Eine Auswahl an Berichten findest Du hier.

Ich konnte viel kreativ arbeiten…

Hannah, 19 Jahre, Naturkundemuseum Kassel

Mein freiwilliges Jahr im Naturkundemuseum war für mich wahrscheinlich die beste Möglichkeit meine Stärken und Schwächen kennenzulernen und mir klarer darüber zu werden, was ich einmal mit meinem Leben anfangen möchte.

Angefangen bei der tollen Einsatzstelle, die auch mein erster Wunsch war, nachdem ich mich über das FÖJ informiert hatte. Ich arbeite hier hauptsächlich in der Museumspädagogik, welche vielseitige Aufgaben bietet: von der Konzeption und Durchführung neuer Workshops bis zum Basteln von Papp-Dinos oder Schamanenbeuteln.

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Ich bin schon immer gerne in der Natur unterwegs.

Mike, 19 Jahre, Naturpark Rhein-Taunus

Meine Schulzeit endete und so machte ich mir Gedanken, in welche Richtung mein Beruf gehen könnte. Im Internet stieß ich auf den Bundesfreiwilligendienst und sah es als eine gute Möglichkeit an, in ein breit gefächertes Berufsfeld hinein zu schnuppern.
Da ich schon immer gerne in der Natur unterwegs bin und mich die Tiere unserer Wälder faszinieren, war für mich klar, dass dieses Jahr nicht in einem Krankenhaus oder ähnlichen Einrichtungen stattfinden sollte.

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Von zuhause ausziehen, mich selbst organisieren.

Nadia, 20 Jahre, Umweltbildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Es ist erstaunlich, wie ein Jahr so positiv in Erinnerung bleiben kann! Für mich war das FÖJ nach der Schule eine spannende Herausforderung mit ganz neuen Aufgaben. Ich hatte die Chance, Neues zu lernen und zu erleben. Praktisch arbeiten – das wollte ich und es hat mir zwischen Schule und Studium sehr gut getan.

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Mein Leben mit Bambi – übernachten im Stall

Timo, 20 Jahre, „Alte Fasanerie“ Hanau

Mein Name ist Timo, ich bin FÖJler und arbeite im Wildpark ‘‘alte Fasanerie‘‘ in Hanau. Mitte September haben meine Kollegen ein Rotwildkalb aus dem Gehege seiner Artgenossen geholt, da es offensichtlich nicht gesäugt wurde. Mir und einem weiteren FÖJler wurde die Aufgabe erteilt, zu versuchen, dem Kalb die Flasche zu geben.

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Ich habe gelernt mich durchzusetzen.

Nina, 20 Jahre, Gärtnerei + Behindertenhilfe Hephata

Um überhaupt erklären zu können, was mir das FÖJ gebracht hat, muss ich erst einmal erklären, warum ich das FÖJ gemacht habe. Während des Abiturs habe ich mir überlegt Gärtnerin in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau zu werden. In dieser Zeit wurde ich nicht angenommen und so bestand die Frage, was mache ich nun nach dem Abitur?

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Man trifft auf junge Menschen, die ähnliche Überzeugungen haben.

Robert, 21 Jahre, Naturkundemuseum Kassel

Durch das Bewerbungsgespräch mit meinem Anleiter Herrn Ruhnau, Museumspädagoge des Naturkundemuseums Kassel, wusste ich, was meine groben Aufgaben seien würden.

Nichtsdestotrotz war ich natürlich aufgeregt und wusste nicht, wie meine Kollegen sein würden und was mich im genauen erwartet. Ich wurde sehr herzlich von meinen Kollegen aufgenommen und fühlte mich sofort wie ein Teil des Museumsteams.

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Ich habe mich dafür entschieden, den Beruf des Landschaftsgärtners zu erlernen.

Tobias, 20 Jahre, Biolandhof Lohra

Ich leiste mein Freiwilliges Ökologisches Jahr auf dem Biolandhof der Familie Plitt in Lohra-Damm ab. In unserem Betrieb gibt es eine Mutterkuhherde, aber auch Schweine werden auf dem Hof gehalten. Daneben werden Getreide, Kartoffeln, Erdbeeren und Feldgemüse auf einer Fläche von ca. 75 ha angebaut.

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Ich habe mein FÖJ auf 18 Monate verlängert.

Sebastian, 21 Jahre, Biohof + Suchthilfe Spangenberg

Ich habe mein Freiwilliges Ökologisches Jahr auf dem Biohof Gut Halbersdorf, bei Spangenberg geleistet. Dort gibt es die Arbeitsbereiche Landwirtschaft, Fischteiche, Kartoffelverarbeitung und die Hauswirtschaft. Auf dem Betrieb Gut Halbersdorf, einer Einrichtung des Hessischen Diakoniezentrums Hephata, werden Alkohol- und Drogenabhängige in Rahmen einer sozialen Rehabilitation in einen geordneten Tagesrhythmus zurückgeführt.

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Erst mal sehen, wie es ist, wenn man jeden Tag zur Arbeit muss.

Interview mit Thorsten, 19 Jahre, Botanischer Garten, Marburg

Warum hast du dich für ein FÖJ entschieden?

Nach der Schule wollte ich nicht gleich studieren. Erst mal sehen, wie es ist, wenn man jeden Tag zur Arbeit muss und natürlich auch, wie es ist, wenn man sein eigenes Geld verdient.

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