Erfahrungen sozial

Jedes Jahr entscheiden sich viele Freiwillige, Erfahrungen in sozialer Arbeit bei der Diakonie Hessen zu sammeln. Ihre Erlebnisse und Begegnungen sind so unterschiedlich wie die pflegerischen und pädagogischen Einsatzstellen, in denen sie mitarbeiten. Für alle Freiwilligen ist das Engagement in den Programmen FSJ oder BFD Basis für wertvolle Bereicherungen ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Eine Auswahl an Berichten findest Du hier.

Ich habe gelernt, mit schwierigen Situationen und Menschen ruhig umzugehen.

Tina, 19 Jahre, Hilfemanagement Diakonisches Werk Marburg

Warum haben Sie sich für einen Freiwilligendienst entschieden?

Tina: Ich habe mich für das Freiwillige Soziale Jahr entschieden, um zu sehen, ob mir dieser Bereich gefällt. Man lernt viel über seine Fähigkeiten und kann sie ausbauen, wo noch Lücken sind. Ich denke, jeder, der die Möglichkeit hat, sollte die Chance ergreifen, einen Freiwilligendienst zu machen.

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Voller Einsatz

Denise, 19 Jahre alt, Sozialassistentin

...Hauptaufgabe ist es, die Klienten nach der Arbeit von der Werkstatt abzuholen und verschiedene Freizeitaktivitäten, wie beispielsweise Wandern, SingStar, gemeinsames Kochen, Ausflüge und vieles mehr zu machen...

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Welcher Religion man angehört und woher man kommt, spielt keine Rolle.

M., 20 Jahre alt, Tagespflege Westend, Kassel

Meine Gesprächspartnerin kommt gerade von der Spätschicht, es ist Spätnachmittag. Zeit für einen Kaffee. Sie legt Wert darauf, dass ihr Name nicht genannt wird. Sie möchte auch keine Geschichten über ihre Familie und ihre Herkunft erzählen. Das spiele unter den Freiwilligen keine Rolle. Man respektiert sich mit allen Unterschieden, welcher Religion man angehört, woher man kommt und in welcher Sprache man aufgewachsen ist, spielt keine Rolle. M.s Muttersprache ist Amharisch. Sie hat auch Tigrinya gelernt. In der Schule kamen Deutsch und Englisch dazu. M. ist 20 Jahre alt.

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Ich kann meine eigenen Interessen einbringen

Eike, 19 Jahre, Kirchengemeinde Kassel-Harleshausen

Mein Name ist Eike, ich bin 19 Jahre alt und habe mein Abitur an der Herderschule in Kassel abgelegt. Ich wusste danach zwar schon recht genau, dass ich Lehrer werden wollte, war mir jedoch nicht sicher, ob die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen etwas für mich ist und begann daher, meinen Bundesfreiwilligendienst über die Evangelischen Freiwilligendienste in der Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Kassel-Harleshausen zu leisten.

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Ich möchte gerne Medienwissenschaft studieren und Konzerte planen…

Ines, 20 Jahre, Jugendhaus Compass, Marburg

„Mein großes Ziel war, Abitur zu machen“, steigt Ines in das Gespräch ein. Als sie das geschafft hatte, stellte sich für sie erst mal eine gewisse Orientierungslosigkeit bezüglich ihrer beruflichen Zukunft ein. Da kam ihr die Möglichkeit gerade recht, im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) ein einjähriges Praktikum im Jugendhaus Compass zu absolvieren.

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Was fange ich mit meinem Leben an?

Anna, 20 Jahre, Behindertenhilfe Hephata, Schwalmstadt

Was möchte ich mal werden? Was mache ich nach der Schule? Diese Fragen stellen sich wohl alle irgendwann einmal. Im letzten Jahr waren diese Fragen die wichtigsten für mich. In der Schule bereiteten wir uns auf unser Abitur vor und alle fingen an, sich Gedanken darüber zu machen, was danach kommen sollte. Im Bekanntenkreis wurde die Frage „Und – was kommt nach der Schule?“ schon fast anstrengend.

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Eindeutig die richtige Entscheidung!

Deborah, 20 Jahre, Jugendhilfe St. Elisabeth-Verein, Marburg

Wie soll es nach der Schule weitergehen? Soll ich mich direkt um einen Studien- oder Ausbildungsplatz bewerben? Und wenn ja, für was genau? Was möchte ich später überhaupt einmal arbeiten? Diese Fragen stellt sich wohl jeder, der kurz vor dem Ende der Schullaufbahn steht. So ging es auch mir und ich überlegte, was ich nach der Schule machen wollte. Ich hatte nach 13 Jahren Schule erst mal keine Lust auf noch mehr Theorie und entschied mich deswegen dazu, erst einmal etwas Praktisches zu machen.

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Danke für die schönen Begegnungen!

Jörg, 20 Jahre, Katharina-von-Bora-Schule, Ev. Grundschule Oberissigheim

Wir stehen gerade mal wieder kurz vor den Sommerferien. Wir alle. Die vielen Schüler, Lehrer, Eltern und auch ich. So sind alle nun froh bald erst einmal vom normalen Alltag abschalten zu können. Aber im Gegensatz zu den Vorausgenannten, die Anfang August, nach 6 Wochen verdienter Erholung wieder in den Schulalltag zurückkehren werden, werde ich Abschied nehmen müssen.

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Ich habe meine Stärken und Schwächen besser kennen gelernt.

Interview mit Britta und Jan, Blaukreuzzentrum, Suchthilfe Kassel

Wozu braucht ein junger Mensch wie Sie ein FSJ? Hatten Sie nichts Besseres zu tun?

Britta: Ich wollte nach der Schule nicht direkt mit dem Studium anfangen. Das FSJ war eine gute Möglichkeit, einen ganz anderen Bereich kennenzulernen und erste Erfahrungen im Arbeitsalltag zu sammeln.

Ist das eigentlich fair: Ein ganzes Jahr und dann noch nicht mal mit einem Abschluss oder einer Prüfung? 

Jan: Wir empfinden das nicht als unfair, da wir das FSJ nicht in der Erwartung begonnen haben, einen anerkannten Abschluss zu erwerben.

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In der Schule habe ich oft gefehlt, im FSJ nicht einen einzigen Tag!

Interview mit Martyna, FSJ mit 19 Jahren, Förderschule Kassel

Wie bist Du auf die Idee gekommen in einer Schule für Lernhilfe und Praktisch-Bildbare Schüler /innen Dein FSJ zu machen?

Das war Zufall. Ich hatte das Gymnasium nach der 12. Klasse abgebrochen und wollte erst mal ein Praktikum oder eine Ausbildung machen. Ich hatte Aussicht auf eine Ausbildungsstelle bei der Polizei. Aber das hätte mich nicht glücklich gemacht.

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Die Seminare in der Gruppe waren ein tolles Erlebnis

Alexander, 16 Jahre, Kindertagesstätte Marburg

Wie kommt ein junger Mann auf die Idee, mit 80 Kindern zu arbeiten? Alexander hat sich für ein Jahr in Marburg in der Evangelischen Kindertagesstätte Berliner Straße engagiert. "Nachdem ich meine mittlere Reife abgeschlossen hatte, wusste ich nicht, was ich weiterhin tun soll. Durch ein Projekt zur Berufsorientierung kam ich erst auf den Gedanken.“, sagt er.

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Das FSJ ist auf jeden Fall sinnvoll…!

Ann-Kathrin, 16 Jahre, Altenhilfe Hanau

Heyho und Hallöle, mein Name ist Ann-Kathrin. Ich bin 16 Jahre alt und komme aus Hanau. Mein FSJ mache ich seit August in einem Altenpflegeheim in der Martin-Luther-Stiftung in Hanau. Hier kümmere ich mich um die alten Menschen, was mir sehr viel Spaß macht. Nach diesem Jahr mache ich mein Fachabitur im Bereich Sozialwesen. Das FSJ ist auf jeden Fall sinnvoll und eine gute Erfahrung für junge Menschen, ich werde es immer in guter Erinnerung behalten.

Die Arbeit ist schön abwechslungsreich.

Julian, 17 Jahre, Kindertagesstätte Hanau

Servus, ich heiße Julian, ich bin 17 Jahre alt und habe im letzten Sommer meinen Realschulabschluss gemacht und anschließend mein FSJ begonnen. Das FSJ mache ich in einer Kindertagesstätte der Ev. Marienkirche in Hanau. Dort betreue ich in einer Familiengruppe etwa 17 Kinder mit 3 Erzieherinnen. In der Familiengruppe gibt es Kinder von 2 bis 9 Jahren. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß und ist schön abwechslungsreich. Neben der Arbeit in der KITA haben wir alle 2 Wochen Studientag, dort treffen sich alle FSJlerInnen um sich gegenseitig zu erzählen, was man auf der Arbeit für Erfahrungen macht. Die Höhepunkte des FSJs sind die 4 Seminare, wo man sich mit den FSJler/innen aus Kassel trifft und dort gemeinsam Fachthemen bearbeitet.

Die Arbeit mit alten Menschen hatte ich mir anders vorgestellt.

Desirée, 17 Jahre, Altenhilfe Hanau

Mein Name ist Desirée, ich bin 17 Jahre alt und wohne in Bruchköbel. Ich mache mein FSJ im Gustav-Adolf-Heim in der Martin-Luther-Stiftung in Hanau. Dort bin ich in der Hauswirtschaft eingesetzt. Meine Tätigkeiten sind Frühstück machen, Essen reichen und die Bewohner beschäftigen.

Die Arbeit mit alten Menschen hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt, es ist viel anstrengender als ich vermutet hatte. Wenn ich das FSJ beendet habe, werde ich eine Ausbildung als Arzthelferin machen. Das FSJ würde ich jedem empfehlen, der sich noch unsicher ist, welchen Beruf er oder sie ausüben soll.

Das Jahr war einfach der Hammer!

Interview mit Malou, 17 Jahre, Altenhilfe Bad Wildungen

Du hast mit 17 Jahren nach dem Hauptschulabschluss bei uns begonnen. Warum hast du dich für ein FSJ entschieden?

Ich hatte noch überhaupt keine Vorstellung was ich mal werden möchte und da habe ich in der Zeitung gelesen, dass es die Möglichkeit gibt ein FSJ zu machen wo man in einen sozialen Beruf rein schnuppern kann.

Du warst in einem Altenhilfezentrum tätig. Wie hast du die Arbeit dort erlebt?

Es hat mir auf jeden Fall viel gebracht, ich habe dort viele  Erfahrungen mit verschiedenen Menschen gemacht, ich habe dort gelernt mit alten Menschen umzugehen und sie bis zum Ende zu begleiten und es ihnen so angenehm wie möglich zu machen.

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Ich bin vom FSJ sehr begeistert!

Kevin, 17 Jahre, Ambulante Pflege Hanau

Ich heiße Kevin und bin 17 Jahre alt. Ich habe einen Hauptschulabschluss und ich bin vom FSJ sehr begeistert! Ich habe neue Freunde gefunden und auch meine Betreuung ist super! Ich arbeite in der Hilfezentrale in Hanau, einem ambulanten Pflegedienst. Hier pflege ich alte und kranke Menschen, werde aber auch in der Hauswirtschaft eingesetzt. Das FSJ hat mir geholfen, meine Berufsrichtung zu finden!

ich kann es jedem empfehlen, der später in einem Pflegeberuf tätig sein will!

Julia, 17 Jahre, Ambulante Dienste Gelnhausen

Ich bin Julia und 17 Jahre alt. Ich mache mein FSJ als Überbrückung, da ich im Oktober noch zu jung für die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin war. Während meines FSJs bin ich in der ambulanten Pflege bei der „Diakonischen Pflege Kinzigtal“ in Gelnhausen eingesetzt.

Zum einen findet meine Tätigkeit in der Pflege statt, ich wasche die Menschen im Bett oder dusche sie. Zum anderen mache ich auch Hauswirtschaft: Wohnung durchwischen, Müll raus bringen, Betten machen etc. Mir gefällt mein FSJ gut und ich kann es jedem empfehlen, der später mal in einem Pflegeberuf tätig sein will, weil man in diesem Jahr viele Erfahrungen machen kann.

Ich würde es jedem Freund empfehlen…

Niklas, 17 Jahre, Martin-Luther-Stiftung, Altenhilfe Hanau

Ich stelle mich mal kurz vor: Ich heiße Niklas und bin 17 Jahre alt, ich mache gerne Sport und sonst noch was…

Ich arbeite in der Martin-Luther-Stiftung auf der Station Katharinen-Stift II in Hanau. Meine Station bewohnen 45 Personen, diese sind in je 5 Wohngruppen mit je 8 Zimmern aufgeteilt. Meine Arbeitszeiten sind 8 Stunden mit einer Pause jeden Tag.

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Jetzt mache ich eine Ausbildung zur Kranken- und Gesundheitspflegerin.

Saskia, 17 Jahre – Altenpflege Frankenberg

Ich heiße Saskia, bin 17 Jahre alt und komme aus Frankenberg. Ich habe letztes Jahr meinen Realschulabschluss gemacht und versucht einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Es kamen immer nur Absagen. Ich war frustriert und wusste nicht was ich machen sollte.

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